Ready for SALE: “Corvo – Dishonored”

Ein weiterer Holzschnitt aus meiner Hand. Diesmal “Corvo”, der Hauptcharakter aus dem ps-/ xbox-Game “Dishonored”. In den Semesterferien hatte ich jetzt endlich mal wieder genügend stressfreie Zeit um den Kopf frei genug zu haben um wieder einen Holzschnitt zu machen. Weil ich die Maske von Corvo beeindruckend finde habe ich mir diesmal dieses Motiv ausgesucht.
Diesmal ist es kein verplantes Geschenk, aber vielleicht hat jemand von euch interesse daran, oder kennt jemanden? Es wäre schön wenn dieses “Bild” jemandem Freude bereiten würde, denn ich habe leider keinen Platz mehr dafür in meiner Wohnung.

150 VB Verkauft


Ein Bild hat seinen Platz

Eines meiner Bilder hat einen neuen Besitzer gefunden. Dem Motto entsprechend ist die Grundaussage: Du bist mehr wert! Unabhängig davon, wie dich deinen Mitmenschen sehen oder gar behandeln. Dein Wert bleibt unantastbar. Auch wenn einige ihn nicht sehen (wollen), du darfst ihn sehen und fest davon überzeugt sein. Du bist es wert, das auch zu vertreten! Dein Wert hängt nicht von anderen Menschen ab, demnach brauchst du niemanden, um deinen Wert zu steigern, aber ihn kann dir auch niemand nehmen. Egal was passiert, dein Wert bleibt konstant, auch wenn es sich vielleicht manchmal nicht so anfühlt. Aber nichts und niemand ändert etwas daran. Du musst nur deinen Wert anerkennen und lernen dich zu lieben, dann ist es auch egal, was der Rest der Welt von dir denkt oder hält. Denn du bist mehr Wert als die Meinung anderer über dich.


(Acryl und POSCA-Marker auf Glas)

Kleines Anti-Stress-Shooting

Nachdem die letzten Tage ziemlich stressig waren und ihr nichts von mir gehört habt,  zeige ich euch heute wenigstens ein paar wenige Fotos von meinem kleinen Anti-Stress-Shooting. Als ich merkte, dass viel Arbeit und wenig Schlaf mal wieder dafür sorgten, dass sich meine Stimmung stetig ein bisschen verschlechterte, wusste ich: es ist Zeit für die Kamera! Also los ging’s und die schlechte Laune verschwand.
Wie findet ihr’s?

Holzschnitt – Stolze Eltern

Mal wieder durfte ich einen Holzschnitt [ mehr zum Holzschnitt] anfertigen. Ein Vater wollte einen Holzschnitt des Portraits seiner Tochter haben. Es sollte ein Geschenk für die Mutter werden. So etwas unterstütze ich natürlich liebend gern und es ist mir eine große Ehre so viel Vertrauen zu bekommen!

Also musste ein Foto her, das als Vorlage taugt. Nachdem wir es endlich geschafft hatten die Tochter zu fotografieren, ohne dass es die Mutter merkt, konnte ich loslegen.
Die Schwierigkeit eines Kinderporträts ist es, dass man (wenn überhaupt) nur sehr dezent mit markanten Zügen des Gesichtes um Mund und Augen umgehen darf. Ansonsten sieht es schnell aus als wären es Altersfalten. Und das ist natürlich bei einem Kinderportrait wirklich tragisch. Versaue niemals ein Kinderportrait! NIEMALS!!! Eltern können sehr empfindlich sein..verständlich.

Aber ich denke ich habe es ganz gut hinbekommen. Als die Eltern dann auch noch tatsächlich ihre Tochter erkannt haben, viel auch die letzte Anspannung ab. Wie findet ihr es?

“Selbstporträt”

Okey..Selbstportrait..ich hatte mich mit Kugelschreiber und Papier vor einen Spiegel gesetzt. Das Ziel war lediglich eine Frau mit roten Lippen zu zeichnen. Das ist dabei heraus gekommen. Also von der Sache her ist es tatsächlich ein Selbstportrait.

Ob es mich nun darstellt oder nicht, sei dahingestellt. In dem Moment war es viel wichtiger, ohne bestimmte Vorstellung an die Sache heranzugehen. Ich habe es sich selbst entwickeln lassen – was mir normalerweise wirklich schwer fällt. Der zweite Punkt, den ich dabei einmal mehr üben konnte: nicht versuchen perfekt zu sein! Mir fällt es ziemlich schwer, meine Arbeiten zu mögen, wenn ich darin auch nur eine Kleinigkeit entdecke, die mich stört. Und leider finde ich sie immer! Aber es ist wirklich nicht schlimm und das gilt es zu lernen. Wie es bei mir mit dem malen, zeichnen, fotografieren, etc.. ist, ist es bei vielen Sachen im ganz normalen Leben. Aber ich stelle mir die Frage: Wozu!?

Wäre es nicht fast ein bisschen langweilig, wenn wir perfekt wären? Ich meine.. wäre ich perfekt, wäre schließlich nichts mehr wirklich viel wert was ich tue. Keine Zeichnung, keine Fotografie,..nichts hätte mehr den Wert, das es jetzt hat. Ich wage es sogar zu behaupten: wären wir perfekt, gäbe es keine Kunst mehr. Sie hätte an Wert, sogar an Existenz verloren. Oder wie seht ihr das?

 

Selfportrait..I sat down with a ball pen in my hand, a paper  on the desk and a mirror in front of me. I just wanted to draw a women with red lips. That’s the result. So, technically it is an selfportrait.

If it realy shows me remains to be seen. But in that moment, it have been much more important, that I have no detailed image in my mind. I let the drawing create itself – what usually is very difficult for me. The second lection I practiced: not trying to be perfect! It is very diffifult for me, to like my works when there is just one ace that bothers me. And I always can find such an ace in my works. But it shouldn’t be bad and that’s what I have to learn.. Also in all other areas of life. The question is: why should we be perfect?

Wouldn’t it be boring if we all were perfect? I mean..if I would be perfect, nothing I would do would have any worth. No drawing, no photograph,.. I dare to assert that if we were perfect, there would be no art anymore. Art would have lost its worth and even its existens! What’s your opinion?

Freiraum – grafische Zeichnung

Überall ist Hektig. Alles muss schnell und sofort passieren. Man muss leisten und leisten.. und leisten. Leistung und Ergebnisse. Ehrgeiz und Erfolge. Man muss gut sein – nein, besser! Gehe mit deinen Gefühle um aber lass dich nicht beeinflussen, funktiniere, sei eine Maschine. Da ist Schmerz, du musst stark bleiben. Steinfassade. Sei einfühlsam und sensibel aber sei hart und zäh. Gönn’ dir Pausen, aber pausiere nicht. Einfach mal runter kommen, aber niemals stillstehen – immer kämpfen. ‘Ich kann nicht mehr’ – ‘Ich darf nicht aufhören’. Überall ist Lärm und Schmerz, Hektik und Verzweiflung.
Wohin?
In diesen Tagen muss man sich sein Plätzchen Freiraum schaffen. Ein “Ort” an dem nichts zählt, nichts wichtig ist. Nichts auf mich hereinströhmt was ich nicht möchte. Ein “Ort” an dem ich entscheide was ich muss und was ich möchte. Ein “Ort” an dem ich alles bin und mir nichts erarbeiten muss. Wo mich keine Erwartungen erdrücken. Wo ich nichts leisten muss, wo ich nichts können muss. Wo ich alles fühlen und denken darf – oder auch Nichts. Wo Nichts muss, alles darf. Wo die Welt allein mir gehört. Solch einen Ort muss ich mir schaffen. Und dabei muss es kein Ort sein, an den ich mich zurückziehe. Lass es ein ruhiges Fleckchen sein, wo ich frei bin. Ein Lied, dass mich frei macht. Eine warme Tasse die mich befreit. Ein Buch dass mich frei sein lässt..
Sei es was es sein soll, aber es soll frei sein.

Denn ich bin es wert!

(Papier + Tuschefüller paper + india ink pen)

 Freedom

Everywhere is hecticness. All have to happen fast an now! We have to accomplish and accomplish, ..and accomplish. Effort and deliverables. Embition and success. You have to be good – no, you have to be the best! Handle your emotions but don’t let it affect you. Work, be a machine. There is pain, you have to be strong. Stony face. Be empathetic and sensitive but be severe and tough. Allow you pause, but don’t pause. Calm down,but never settle – fight!. ‘It’s getting too much for me’ ‘Never stop!’. Everywhere this noise and pain, hectic pace and desperation.
Where can I go?
In these days you have to create your own freedom. A “place” where nothing counts, nothing matters. Nothing I don’t want to pours in. A “place” where I decide what I want to do. A “place” where I am everything and I don’t have to acquire anything. Where no expectations overwhelm me. Where I don’t have to supply anything, where don’t have to know anything. Where I’m allowed to feel and to think everything I want – or just nothing. Nothing obligatory but everything is allowed. Where the world is mine. Such a place I have to create. It don’t have to be a location, where I retire. It can be a quiet freckle where I am free. A Song that makes me free. A warm cup that releases me. A book which let me be free.
It can be what it should be, but it should be free.

Because I’m worth it.