Tschüss Vergangenheit. Hallo Leben.

In meinem Leben gerate ich immer wieder an den Punkt, an dem es Zeit ist sich von der Vergangenheit zu verabschieden, um weiterhin das Leben tatsächlich zu leben.
Wieder einmal ist solch ein Punkt gekommen, an dem ich eine Entscheidung treffen muss.
Es sind bestimmte Anregungen, Gedanken oder Gespräche die ich führe, die mich darauf vorbereiten.. und natürlich dass das Maß voll ist, sich mit der Vergangenheit so dermaßen zu beschäftigen, dass es mein momentanes Leben nur noch behindert.
Es ist Zeit sich von der Vergangenheit zu verabschieden und ein neues Leben feierlich zu begrüßen, denn es möchte gefälligst gelebt werden und nicht nur geträumt.
Genau wie ich, leben viele von euch ständig in ihrer Vergangenheit. Es war schwer, es war schlimm, es tat weh, es ist auch jetzt noch eine Belastung, es holt mich immer wieder ein, es raubt mir die Freude und die Freiheit.. so oder so ähnlich würden es sicher viele beschreiben. Du denkst und sagst immer wieder:
“Ich kann nichts dagegen tun, es überkommt mich einfach.” ..dass diese Gedanken kommen und dich gefühlsmäßig in dieses dunkle, tiefe Loch ziehen, dass du an dir zweifelst und nicht mehr vor und zurück weist, dass du dich schwach fühlst und keine Kraft mehr zum kämpfen hast.

Doch jetzt sage ich dir was, was du sicher nicht hören willst.. was keiner von uns hören möchte: Weiterlesen

Ein Bild hat seinen Platz

Eines meiner Bilder hat einen neuen Besitzer gefunden. Dem Motto entsprechend ist die Grundaussage: Du bist mehr wert! Unabhängig davon, wie dich deinen Mitmenschen sehen oder gar behandeln. Dein Wert bleibt unantastbar. Auch wenn einige ihn nicht sehen (wollen), du darfst ihn sehen und fest davon überzeugt sein. Du bist es wert, das auch zu vertreten! Dein Wert hängt nicht von anderen Menschen ab, demnach brauchst du niemanden, um deinen Wert zu steigern, aber ihn kann dir auch niemand nehmen. Egal was passiert, dein Wert bleibt konstant, auch wenn es sich vielleicht manchmal nicht so anfühlt. Aber nichts und niemand ändert etwas daran. Du musst nur deinen Wert anerkennen und lernen dich zu lieben, dann ist es auch egal, was der Rest der Welt von dir denkt oder hält. Denn du bist mehr Wert als die Meinung anderer über dich.


(Acryl und POSCA-Marker auf Glas)

Mehr Liebe zeigen!

Heute hat mein Papa ♥ Geburtstag! Und ich denke das ist eine gute Gelegenheit ein Vorbild zu sein um Mehr Liebe zu zeigen! Ich nutze die Gelegenheit um ‘Danke’ zu sagen.. für die 22 Lebensjahre, die er mir nun beisteht. Für jede Umarmung die er mir geschenkt hat. Für jedes Lächeln das ich bekommen hab. Für jede liebevolle Berührung, die eine Tochter so sehr braucht! Für jede Kleinigkeit die seine Liebe zu mir ausdrückt.

Alles Liebe zum Geburtstag, Papa.
Ich liebe Dich! ♥

Das ist doch eine nette Gelegenheit den Lieben in eurem Leben zu danken und ein Stückchen Liebe zurück zu geben,..und wenn es nur ein nettes Wort ist!

Denkt daran: Man bekommt, was man gibt. Wollt ihr Liebe, so gebt Liebe!

Freiraum – grafische Zeichnung

Überall ist Hektig. Alles muss schnell und sofort passieren. Man muss leisten und leisten.. und leisten. Leistung und Ergebnisse. Ehrgeiz und Erfolge. Man muss gut sein – nein, besser! Gehe mit deinen Gefühle um aber lass dich nicht beeinflussen, funktiniere, sei eine Maschine. Da ist Schmerz, du musst stark bleiben. Steinfassade. Sei einfühlsam und sensibel aber sei hart und zäh. Gönn’ dir Pausen, aber pausiere nicht. Einfach mal runter kommen, aber niemals stillstehen – immer kämpfen. ‘Ich kann nicht mehr’ – ‘Ich darf nicht aufhören’. Überall ist Lärm und Schmerz, Hektik und Verzweiflung.
Wohin?
In diesen Tagen muss man sich sein Plätzchen Freiraum schaffen. Ein “Ort” an dem nichts zählt, nichts wichtig ist. Nichts auf mich hereinströhmt was ich nicht möchte. Ein “Ort” an dem ich entscheide was ich muss und was ich möchte. Ein “Ort” an dem ich alles bin und mir nichts erarbeiten muss. Wo mich keine Erwartungen erdrücken. Wo ich nichts leisten muss, wo ich nichts können muss. Wo ich alles fühlen und denken darf – oder auch Nichts. Wo Nichts muss, alles darf. Wo die Welt allein mir gehört. Solch einen Ort muss ich mir schaffen. Und dabei muss es kein Ort sein, an den ich mich zurückziehe. Lass es ein ruhiges Fleckchen sein, wo ich frei bin. Ein Lied, dass mich frei macht. Eine warme Tasse die mich befreit. Ein Buch dass mich frei sein lässt..
Sei es was es sein soll, aber es soll frei sein.

Denn ich bin es wert!

(Papier + Tuschefüller paper + india ink pen)

 Freedom

Everywhere is hecticness. All have to happen fast an now! We have to accomplish and accomplish, ..and accomplish. Effort and deliverables. Embition and success. You have to be good – no, you have to be the best! Handle your emotions but don’t let it affect you. Work, be a machine. There is pain, you have to be strong. Stony face. Be empathetic and sensitive but be severe and tough. Allow you pause, but don’t pause. Calm down,but never settle – fight!. ‘It’s getting too much for me’ ‘Never stop!’. Everywhere this noise and pain, hectic pace and desperation.
Where can I go?
In these days you have to create your own freedom. A “place” where nothing counts, nothing matters. Nothing I don’t want to pours in. A “place” where I decide what I want to do. A “place” where I am everything and I don’t have to acquire anything. Where no expectations overwhelm me. Where I don’t have to supply anything, where don’t have to know anything. Where I’m allowed to feel and to think everything I want – or just nothing. Nothing obligatory but everything is allowed. Where the world is mine. Such a place I have to create. It don’t have to be a location, where I retire. It can be a quiet freckle where I am free. A Song that makes me free. A warm cup that releases me. A book which let me be free.
It can be what it should be, but it should be free.

Because I’m worth it.

Potd – Photo of the day “Und plötzlich bist du glücklich!”


Es gibt Momente, da scheinen sich die Anforderungen des Lebens zu unüberwindbaren Mauern aufzutürmen und in die höchsten Höhen zu ragen. Im gleichen Zug verengt sich unser persönlicher Lebensraum und unsere innere Bewegungsfreiheit zieht sich zusammen. Der Druck steigt – oft mit jeder Sekunde. Keine Richtung in die man gehen kann, kein Weg zur Flucht mehr vorhanden. Aus Stress und schlechter Laune werden Sorgen und Angst. Sie sind dunkle Schatten – Soldaten der Verzweilfung, die sich ihren Weg in uns bahnen und das Depot der Freude und der Hoffnung angreifen und überwinden. Unserer Kraft beraubt sind wir zu schwach um unseren Blick gen Himmel zu wenden. Dort oben, hin zum Licht. Da wo die Hoffnung fliegt und die Freude tanzt. Da wo Mut und Kampfgeist bereit stehen zum Dienst. Da, wo die Welt wieder uns gehört. Da, wo die Welt dir gehört!

Doch du bist hier unten. Es ist feucht und kalt in deinem Innersten. Kraftlos und benommen lehnst du in der Ecke, auf deinen Schultern die Last der Verzweiflung.

Doch was ist das!? Ganz sanft und zart streift es deine Wange. So warm und wohlwollend. Mühevoll öffnest du deine Augen. Strahlend weiß und glänzend vor Wertschätzung. Eine Feder der Hoffnung. Sie muss sie bei ihrem Flug über dein Loch verloren haben. Es scheint als würde der bloße Anblick genügen um dir einen Hauch von Kraft zurückzuschenken. Zaghaft streifst du mit einem Finger über dieses weiche Stückchen Hoffnung. Es ist nicht mehr so feucht und kalt um dich herum. Du hebst sie auf und hältst sie zwischen zwei Fingern. Du schaust sie an und merkst wie du langsam wieder zu Kräften kommst. Du stehst auf, führst sie dir vor Augen. Ihre leuchtende Spitze lässt dich nach oben blicken gen Himmel. Da wo die Hoffnung fliegt und die Freude tanzt. Da wo Mut und Kampfgeist bereit stehen zum Dienst. Da, wo die Welt wieder dir gehört!

Während dein Blick nach oben gerichtet ist wird die Dunkelheit von Licht verdrängt. Der Platz um dich wird weiter und du hast wieder Luft zum Atmen. Ohne deinen Blick abzuwenden gehst du einen Schritt nach vorn. Und noch einen, und noch einen. Da, wo vorher nur ein winziges Fleckchen Licht zu sehen war verschwinden langsam die Enden der Mauern aus deinem Sichtfeld. Doch dein Blick folgt ihnen nicht sondern begleitet den Flug der Hoffnung auf ihren Bahnen. Während deine Schritte mutiger, größer und schneller werden, scheint sich dein Herz mit Hoffnung zu füllen.Du wirst stärker und entschlossener und schließlich beginnst du zu rennen. Du rennst, dein Herz kämpft und die Hoffnung in dir steigt und steigt. Plötzlich scheinst du Sonnenstrahlen auf deiner Haut zu spüren. sie breiten sich auf dir aus und dringen in dich hinein bis sie dein Herz erreicht haben. Die Wärme der Sonne und die Hoffnung scheinen eine Verbindung einzugehen, die dir die letzten Zweifel und Ängste austreibt.

Und plötzlich bist du glücklich!

Oft musst du nur deinen Blick nach oben richten, um der Hoffnung neu zu begegnen! Denn Du, bist mehr wert!

Du sollst dich wohlfühlen.

couch and ikea
Der Umzug rückt näher und die schönsten Vorstellungen meiner neuen Wohnung schwirren mir durch den Kopf. Täglich wälze ich Zeitschriften und Kataloge um mir Anregungen und Inspirationen zu holen. Sie wird 40m² haben..für mich also weder groß noch klein. Ich bin der Meinung man kann aus jeder Wohnung etwas machen. Man benötigt nur die richtigen Ideen, manchmal ein bisschen Mut und das nötige (Klein-) Geld. Aber das Wichtigste beim Gestalten einer Wohnung ist es, dass man sich wohl fühlt.


Als ich mit siebzehn in meine erste Wohnung gezogen bin, habe ich die Wohnung ziemlich minimalistisch und rein praktisch eingerichtet. Zwar stilvoll aber recht unpersönlich. Es war geplant dort nur während meiner Ausbildungszeit zu bleiben und ich fand für zwei Jahre sollte man nicht so viel in eine Wohnung investieren..weder Zeit noch Geld. Doch nach eineinhalb Jahren stellte ich fest, dass es mir in meiner Wohnung nicht gut ging. Es war kühl, kahl, unpersönlich, langweilig und einfach nur eine Wohnung, aber irgendwie fühlte es sich nicht an, als wäre es meine Wohnung in der ich zur Ruhe kommen kann..und gleich garnicht mein Zuhause. Nicht einmal Bilder waren an der Wand.
Da es mir an schönen Fotos nicht mangelte ging ich los und besorgte mir schöne Bilderrahmen. Ich war verblüfft was ein paar Kleinigkeiten ausmachen konnten. Viel hatte sich an meiner Wohnung nicht verändert, aber ein paar Einzelheiten hier und da haben schon dafür gesorgt, dass ich mich sehr viel wohler fühlte in meinen 4 Wänden.

Der Punkt bei der Sache ist die Wertschätzung sich selbst gegenüber. Du bist es wert dich wohl zu fühlen. Du hast das Recht dafür zu sorgen, dass es dir gut geht. Stress loswerden, Druck ablassen, Sorgen loswerden, Freude entwickeln, Ideen bekommen, dankbar sein..all das sollte deine Wohnung oder dein Zimmer erlauben. Deine Wohnung sollte dich wertschätzen, mit all deinen Wünschen und Bedürfnissen. Es sollen Träume enstehen und Wunder geschehen können.

Wenn dich die Farbe an der Wand stört, streich sie neu. Wenn dir die Wände zu kahl sind hänge Bilder oder Stoffe auf. Ist es dir zu ungemützlich nehm Decken, Kissen, Kerzen und Lichter. Lass Pflanzen leben ins Haus bringen. Fühlst du dich erdrückt schaffe schwere, dunkle Möbel ab und ersetze sie durch offene und leiche Stücke. Stelle dir frische Blumen auf den Tisch. Ein anderer Teppich wirkt Wunder. Tu was dich glücklich macht. Hier sollst du zu Hause sein. Hier sollst du dich erholen und ausbreiten können wie es dir beliebt. Fühlst du dich Zuhause wohl und wertvoll, hast du mehr Kraft für alles andere das man im Leben bewältigen muss. Also mach dich auf deine Umgebung so zu gestalten, dass sie dir gerecht wird. Schäue keine Mühe, denn du bist es wert!

Fühlst du wer du bist?

Hör dir DAS dazu an!

fühlst
Fühlst du wer du bist?

Ist es dein größter Traum der dich umgibt?
Oder bist du versteckt
hinter all den Anforderungen des Lebens,
den Erwartungen der Menschen,
oder gar von dir selbst?
Bist du unterdrückt von deinen Ängsten,
den Zwängen die du hast,
den Sorgen die du dir machst,
und deiner Vergangenheit an der du festhältst?

Bist du gefangen oder bist du frei?
Bist du frei zu lieben, zu leben, zu lachen?
Liebst du offen und ehrlich, was du begehrst?
Oder verbirgst du deine Leidenschaft
vor den Mündern, deren zerstörerische Worte
auf dich eintreten.
Lebst du dein erträumtes Leben?
Oder verleugnest du deine Träume
da der Weg der Gesellschaft nicht dorthin führt?

Lachst du mit Herz und Augen?
Oder lachst du als Schein um deine Tränen zu vertuschen?
Lebst du ehrlich oder heuchlerisch?
Weis dein Nächster um dein Herz?
Kennt dich jemand wirklich?
Gibt es Menschen denen du vertraust?
Oder pflegst du deine Fassade,
bist für jedes Herz da
und stark in den Augen der Anderen?
Zerbrichst du innerlich während du die Anderen trägst?
Weinst du während du andere tröstest?
Misstraust du während dir andere vertrauen?

Fühlst du noch wer du bist?
Oder bist du fernab von deinem Selbst,
verirrt in all dem Wirrwar des Gespielten und des Gewünschten?
Weist du wer du bist, was du willst und was du brauchst?
Oder weist du nur wen du spielst, was andere wollen und du nicht brauchst?
Tanzt dein Herz oder tanzen nur deine Beine?
Lacht dein Herz oder nur dein Mund?
Ist dein Herz stark oder doch nur deine Fassade?

Weist du um deine Wünsche?
Kennst du deine Träume?
Verstehst du deine Sehnsucht?
Oder fühlst du dich wie eine weiße Wolke –
da, und doch nicht da.
Fühlbar jedoch nicht greifbar.
Überall und doch nirgends.
Bist du definiert
oder sind deine Linien unklar?
Vermutest du,
oder fühlst du schon wer du bist?

fanoona

Gefunden…

..in den Weiten meiner Festplatte. Laut der Datei hab ich das im April 2008 gemacht. Damals mit “gimp”. Aber ich find den Text auch heute noch gut und zeig ihn euch mal.
DU BIST MEHR WERT
Das beschäftigt mich anscheinend schon lange.

maxpeter

“Ein Mensch ist nicht geboren um jemand zu werden.
Man ist geboren um sein rohes Selbst zu schleifen und zu formen.
Nicht aber um es anzupassen. Sondern um sein unendlich wertvolles Ich zu finden,
zu begreifen und zu vollenden. Denn der Wert eines Menschen wird nicht bestimmt,
sondern ist von Grund auf festgelegt und unantastbar.”

DU BIST MEHR WERT